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05.05.2026
07:00 Uhr
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Sonnenstrom im Camper wird noch günstiger, wenn man Haustechnik verwendet. Wir stellen eine übliche und eine besonders günstige Lösung mit Solargenerator vor.

Im Camper (Reisemobil oder Campervan, gilt aber auch für Caravan) ist der Lithium-Eisenphosphat-Akku (LFP-Akku) längst die Norm. Einen LFP-Akku kann man den Tag über mit Solarpanels auf dem Dach beim autarken Stehen nachladen und das viele tausendmal, über viele Jahre. Zwar gibt es für den Camping-Bereich kleinere Solarmodule, mit denen man auf zerklüfteten Dächern besser puzzeln kann, aber wer den Platz findet, fährt am günstigsten mit einem großen Solarmodul aus der Haustechnik.
Mit 500+ Watt Nennleistung auf dem Dach, einem Akku als Puffer und einem leistungsfähigen Wechselrichter, der auch stärkere Verbraucher wie Wasserkocher oder Herdplatten mit Wechselstrom versorgen kann, kann man (je nach Kochfrequenz und -umfang) auf den Gasherd verzichten. Mit Split-Klimaanlage kann man kühlen, während dazu mehr als genug Solarleistung anliegt, und in begrenztem Umfang heizen. Hier kann man also sogar komplett ohne Gasanlage auskommen und im Winter mit Diesel oder Landstrom heizen. Außerdem macht es schlicht Freude, im Nirgendwo aus Licht Nutzstrom zu generieren. Aus all diesen Gründen liegt Solartechnik in Campern stark im Trend.
Wir zeigen einmal eine mittlerweile übliche Lösung mit Victron-Wechselrichter und Peripherie, Liontron-LFP-Batterie und einem großen Haus-Solarmodul. Für die gibt es gute Bauanleitungen, über die dann in der konkreten Anpassung allerdings noch ein Elektrokenner schauen sollte. Mit den einfachen Solargeneratoren gibt es jedoch eine noch einfachere Variante, eine kleine Camping-Inselanlage zu betreiben. Das kann wirklich jeder machen. Man muss hier nur die Tücken des schwebenden Netzes beachten, die solche Systeme normalerweise auf Schukosteckdosen am Gerät ohne Mehrfachsteckdosenverlängerung begrenzen.